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Dienstag, 2. Februar 2010

The Code


Seit den Ocean´s Eleven-Filmen sind Kriminalfilme über Raubüberfälle wieder ganz hoch im Kurs. Leider wird dabeu selten die Qualität eben erwähnter Filme erreicht.
Nun hat man in diesem aber Morgan Freeman in der Hauptrolle und Antonio Banderas als seinen Komplizen. Und der Komplize ist auch das Problem, zumindest anfänglich.
Ich ertrage es einfach nicht mehr Aontonio Banderas als jugendlichen Liebhaber zu sehen. Der Mann ist fast 50 und die Latino-Lover-Nummer lässt einen nur noch gähnen. Zum Glück ist halt Freeman mit von der Partie und ihm zuzusehen macht eigentlich immer Spaß, so ist es auch hier.
Leider ist der Plot in den ersten 2 Dritteln nicht wirklich überraschend und aufregend und sogar der Raub selbst lässt einen nur müde mit der Schulter zucken.
Warum man sich The Code dann doch ansehen sollte liegt am letzten Drittel, da bekommt der Streifen dann doch noch einen interessanten Twist, der zwar schon irgendwie vorherzusehen war, also das es auf jeden Fall einen gibt, aber letzten Endes doch raffiniert umgesetzt wurde.
Wer also auf Kriminalfilme oder auf Morgan Freeman steht, der wird nicht enttäuscht. Erwähnenswert wäre vielleicht noch, dass der Film schon 2 Jahre auf dem Buckel hat und jetzt erst in Deutschland auf DVD erscheint.

Donnerstag, 28. Januar 2010

Sherlock Holmes


Guy Ritchie brauchte lange um sich von seinem Mega-Flop Stürmische Liebe - Swept Away zu erholen. Zwar war der Nachfolgefilm Revolver ein kleines Meisterwerk, doch stellte das die Fans auch nicht sehr zufrieden, da die Geschichte dann doch zu philosophisch und künstlerisch endetet. Erst mit Rock N Rolla meldete er sich so zurück, wie man es von ihm erwartete. Doch anstatt so weiterzumachen wagte er etwas neues. Nämlich seinen ersten großen, wirklichen Blockbuster.
Man wählte die Figur des Sherlock Holmes, es ist ja immerhin schon eine Weile her, dass dieser zu Filmehren kam. Doch Guy Ritchie wollte keine korrekte Studie des Buches, sondern lieber einen rauheren, realistischeren Holmes. Und das schaffte er mit Bravour. Genie und Wahnsinn geben sich immer die Hand, warum also nicht auch mit Sherlock Holmes? Okay, er machte aus Dr. Watson einen Söldner, doch fällt das nicht weiter ins Gewicht.
Der Cast ist geradezu göttlich: Robert Downey Jr. als Holmes, Jude Law als Watson, Mark Srong als diabolischer Lord Blackwood. Alles in fantastischen Kulissen gedreht und mit einer intensen, düsteren Atmosphäre. Am Ende ist man zwar etwas zu bemüht, die Handlung aufzulösen, aber darüber kann man ruhig hinwegsehen. Bleibt nur zu hoffen, dass Sherlock Holmes erfolgreich genug ist, damit man ihn wieder auf London loslässt.
Dieser Streifen ist ein düsterer Spaß und zur guten Nachahmung empfohlen...